Am vergangenen Wochenende (5.-6. Oktober 2019) fand in Brüssel der „EU-FOSSA Cyber Security Hackathon“ statt. Auf Einladung der Europäischen Kommission kamen über 100 Entwickler*innen aus 18 verschiedenen Ländern in den Silversquare Triomphe in Brüssel, um sich über Innovationen im Bereich Open Source auszutauschen, gemeinsam Features zu entwickeln, Bugs zu finden und zu beheben und so ihre Open-Source-Projekte voranzubringen. Dabei ging es um ausgewählte Open-Source-Programme, die zur Zeit im Fokus der Europäischen Kommission stehen, da sie Grundlage ihrer neuen Infrastruktur werden sollen.

Dieser Hackathon ist Teil des EU-FOSSA 2 (“EU-Free and Open Source Software Auditing project”) Projekts, das von der Generaldirektion Informatik (DIGIT) der Europäischen Kommission organisiert wird. EU-FOSSA 2 wird EU-Institutionen die Möglichkeit bieten, systematisch dafür zu sorgen, dass weitverbreitete Software vertrauenswürdig ist. Das Projekt soll helfen, den Beitrag von EU-Institutionen zu stärken, und die Integrität und Sicherheit von Open-Source-Software zu gewährleisten.
Insgesamt fanden im Rahmen des EU-FOSSA 2 Projekts bisher drei verschiedene Hackathons statt.

Das Motto des Hackathons: „May the Source be with EU“ unterstreicht den Beschluss der Europäischen Union, Open Source nicht nur als wichtiges Thema zu benennen, sondern sich darüber hinaus auch zu verpflichten, in der eigenen Infrastruktur möglichst Open-Source-Software einzusetzen. Die Vision dahinter ist eine Infrastruktur, die ausschließlich auf Open-Source-Produkten basiert, und damit nicht nur herstellerunabhängig, sondern auch sicherer ist. Die verschiedenen Open-Source-Projekte waren eingeladen, an dieser Vision mitzuarbeiten, darunter Vertreter*innen von Camunda, Kafka, WSO2 und midPoint.

midPoint als IdM-Lösung im Fokus

midPoint war eines der acht zentralen Open-Source-Projekte, die beim dritten EU-FOSSA 2 Cyber Security Hackathon besprochen wurden. midPoint-Goldpartner DAASI International nahm als geladener Gast ebenfalls an der Veranstaltung teil und wurde vor Ort von Gründer und CEO Peter Gietz vertreten. Während der Arbeitsphasen des Hackathons waren die Teilnehmer*innen in verschiedene Fokus-Gruppen aufgeteilt, um intensiv an ihren jeweiligen Fachthemen arbeiten zu können. Die midPoint-Gruppe, in der auch Peter Gietz mitgearbeitet hat, diskutierte eine Vielzahl von Themen, berichtete sich gegenseitig über neue Entwicklungen und eruierte zukünftige Kooperationen. Unter anderem trafen sich der Evolveum-Geschäftsführer und Evolveum-Entwickler mit Partnerfirmen und wichtigen Kunden, um sich über deren Wünsche an die IdM-Software midPoint auszutauschen. So entstand auch ein Gespräch mit Vertretern von Internet2, dem US-amerikanischen Forschungsnetz, für welches midPoint ein zentraler Baustein der Open Source Suite Trusted Access Platform ist; dabei wird ein ganz ähnlicher Ansatz wie der der Europäischen Kommission verfolgt.

„Die Diskussionen mit den wichtigen midPoint-Playern waren sehr ergiebig und konstruktiv und es war schön, alte Freunde aus Amerika nach vielen Jahren wiederzutreffen”, resümiert Peter Gietz.
„Ich halte Veranstaltungen wie diese für unglaublich wertvoll und freue mich sehr darüber, dass die Idee aufkam, solche Treffen auch ohne die Unterstützung der Europäischen Kommission regelmäßig zu veranstalten.”

Für die DAASI International, als Goldpartner von midPoint-Entwickler Evolveum, war diese Veranstaltung nicht nur eine Möglichkeit, die bestehende Partnerschaft zu pflegen und auszubauen. Auch mit anderen Firmen und Initiativen ist ein reger Austausch rund um die Chancen und Herausforderungen der Open-Source-Welt entstanden. Der EU-FOSSA 2 Cyber Security Hackathon eine spannende und zukunftsweisende Veranstaltung, die einen gelungenen Beitrag dazu geleistet hat, das Motto des Hackathons in die Tat umzusetzen: „May the Source be with EU“!

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