Wenn der Alltag Pause macht, entsteht Raum für Neues
Freitag: Start From Scratch

Das Team war im vergangenen Februar auf Klausurtagung: zwei Tage raus aus dem Projektalltag und Dinge neu, anders denken. Unsere alljährliche Klausur begann wie gewohnt mit einer internen sogenannten Unconference: keine vorgefertigte Agenda, keine Folien-Schlacht, kein Frontalunterricht, sondern just-in-time von den Mitarbeiter*innen aufgebrachte Themen, die zur anschließenden Diskussion gestellt wurden. Innerhalb weniger Minuten füllte sich unser Whiteboard mit für uns hochrelevanten Themen: technische, strategische, und auch überraschend grundlegende. Wer eine Idee hat, übernimmt Verantwortung. Wer eine Frage mitbringt, findet Mitdenkende. Und oft zeigt sich mit diesem Format, wo Potenziale schlummern oder Prozesse noch optimiert werden können, aber vor allem, wie viel Neugier, Weitblick und Gestaltungswille im Team stecken. Was die Unconference noch so besonders macht? Durch die aktive Mitgestaltung des Teams repräsentiert sie dessen Themen unmittelbar. Das Ergebnis: starkes Engagement und mehr Identifikation mit den Lösungen, von denen wir reichlich hatten und die sich zu einem großen Teil bereits in Umsetzung befinden.
Samstag: Perspektivwechsel – Training mit Aussicht
Noch am selben Tag wechselten wir gen Abend im wahrsten Sinne des Wortes die Perspektive. Beim Dinner im Hotel Achalm mit Blick über grasbedeckte Hänge und die Dächer der Stadt Reutlingen wurde geschwatzt und viel gelacht. Und so manches Gespräch, das zwischen Hauptgang und Dessert entstand, trug erstaunlich weit.
Der nächste Tag führte uns tiefer in ein Thema, das im Arbeitsalltag gern unterschätzt wird: Gesundheit im Arbeitsumfeld. Gemeinsam mit unseren Trainern von Aventicon haben wir uns gefragt, was uns stresst und warum Stress nicht nur eine individuelle, sondern oft auch eine strukturelle und kommunikative Komponente hat. Besonders eindrücklich war die arbeitspsychologische Perspektive: Wie entstehen Widerstände in der Kommunikation und was braucht es, damit Austausch wirklich konstruktiv wird?
Neben der Theorie und dem Verständnis für die großen Zusammenhänge ging es vor allem auch um Handwerkszeug: Techniken zur Stressbewältigung, Ansätze zur Resilienzstärkung, praktische Methoden für Selbstorganisation und wertschätzende Kommunikation. Vieles davon haben wir direkt ausprobiert, reflektiert und können es nun zukünftig auf unsere eigenen Arbeitskontexte übertragen.
Was bleibt?
Hin und wieder braucht es etwas Abstand, um eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und konkrete Maßnahmen anzustoßen. Einige der in der Unconference besprochenen Lösungen sowie die Impulse aus dem Training begleiten uns inzwischen im Arbeitsalltag weiter – sei es in Form neuer Kommunikationsroutinen, angepasster Prozesse oder eines bewussteren Umgangs mit Belastung. Das Team ist mit geschärftem Blick und neuen Werkzeugen im Gepäck am darauffolgenden Montag an die Schreibtische zurückgekehrt.
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