Als Mitglied der Arbeitsgruppe FIM4R (Federated Identity Management for Research) war DAASI International Veranstalter und Speaker auf dem 10. FIM4R-Workshop in Wien am 20. und 21. Februar 2017.

Alle Beteiligten der FIM4R-Gruppe haben in den letzten Jahren viel bewirkt: Auf Grundlage ihres Positionspapiers aus dem Jahre 2012 wurde von der Europäischen Kommission die Notwendigkeit für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Anbietern der Interföderation eduGAIN erkannt, also zwischen den Betreibern der nationalen Forschungsföderationen und der Forschungsinfrastrukturen, wie zum Beispiel die des CERN für physikalische Grundlagenforschung oder DARIAH für geisteswissenschaftliche Forschung. Das genau hierfür von der Europäischen Kommission geförderte Projekt AARC (Authentication and Authorisation for Research and Collaboration) steht kurz vor dem Abschluss. Ein zweite Projektphase AARC 2 ist bereits von der Europäischen Kommission bewilligt worden.

Deshalb war es an der Zeit für einen weiteren Workshop, um alle Beteiligten auf den neuesten Stand zu bringen, womit Updates der nationalen Föderationen und AAI-Anbieter sowie die Ergebnisse von AARC auf der Tagesordnung standen.

Zusammen mit Hannah Short von CERN leitete Peter Gietz, Geschäftsführer von DAASI International, thematisch in den Workshop ein und gab einen Rückblick auf die Anfänge von FIM4R. Weiterhin hielt Peter Gietz einen Vortrag über den aktuellen Stand der europaweiten Digital-Humanities-Infrastruktur DARIAH und gab, erneut zusammen mit Hannah Short von CERN, einen Ausblick auf die Zukunft von FIM4R. Der 10. FIM4R-Workshop drehte sich schließlich auch um die Frage, inwiefern die Anforderungen des Dokuments von 2012 umgesetzt werden konnten, was in einer zweiten, aktualisierten Fassung angepasst werden sollte und welche Forschungsgemeinschaften und Technologien in AARC bzw. eduGain weiter eingebunden werden können.

Somit bot der 10. FIM4R-Workshop optimale Voraussetzungen für einen gelungenen und durchdachten Start in die zweite Projektphase von AARC, die sich um die Optimierung und Vergrößerung der digitalen Forschungsinfrastruktur dreht.

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