Der nachfolgende Artikel ist ein Gastbeitrag des studentischen Teams des Tübinger Softwareprojekts (TSP), bei dem didmos LUI 2.0 entwickelt wird. Mehr Informationen finden Sie hier.

Im Laufe der letzten Monate hat das Tübinger Softwareprojekt wichtige Meilensteine erreicht. Zur Halbzeit des Projektes wird LUI 2.0 immer mehr zu einem voll funktionstüchtigen Produkt.

Als aktuellstes Feature wurden Benutzerrollen und Berechtigungen umgesetzt. Die Informationen über die Rollen, wie Standard-Nutzer oder Administrator, sind im LDAP-Server gespeichert. Diese werden dann vom Backend verarbeitet und an die Daten, die ans Frontend geschickt werden, angehängt. Abhängig von den Rechten eines Nutzers überprüft ein Webservice, welche Daten-Felder vom Frontend gezeigt werden dürfen. Zum Beispiel darf nur ein Administrator alle Daten ändern oder löschen.

Das Frontend von LUI 2.0 wurde ebenfalls weiterentwickelt. Nach Vorschlag von DAASI International haben wir PrimeNG, ein UI-Framework für Angular, integriert. Dieses erleichtert durch vorgefertigte Komponenten die Implementierung des User-Interfaces. Weiterhin wurde der Internationalisierungsprozess durch Tools vereinfacht. Neue Sprachen und zu übersetzende Felder können mit minimalem Aufwand hinzugefügt werden. Aktuell sind die Sprachen Deutsch und Englisch verfügbar.

Nachdem diese grundsätzlichen Features fertiggestellt sind, kann das Team weitere Anforderungen anpacken. Für den kommenden Sprint sind verschiedene herausfordernde Ziele geplant.

Aktuell kann der Nutzer ausschließlich Daten einer einzigen „Organizational Unit“ bearbeiten. Dies soll mit dem kommenden Sprint verbessert werden. Durch Anzeige der Hierarchie wird eine Navigation durch die Daten ermöglicht. Diese Hierarchie soll die LDAP-Baumstruktur sinnvoll abbilden.

Im weiteren Verlauf wird im Frontend ein Editor integriert werden, der es ermöglicht, Rollen und deren Berechtigungen zu bearbeiten.

Zum Schluss wird das Team die Komponenten sowohl im Frontend als auch im Backend durch Unittests und Integrationstests gründlich testen. Besonders wird die Einbindung von Frontend- und Backend-Funktionalitäten eine anspruchsvolle Herausforderung, die intensive Kollaboration zwischen den Entwicklern benötigt.

Nach den wichtigen Ergebnissen dieses Sprints freuen wir uns darüber, das neue Jahr mit ebenso produktiver Arbeit zu beginnen.

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